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Hammer of the Gods : "Celebration Day"

Mein Album des Jahres, ganz ohne Übertreibung!!!

Celebration Day wurde  in der Londoner O2 Arena mitgeschnitten, dem ersten richtigen Konzert  Led Zeppelin's seit der Auflösung nach James Bonhams Tod. 20 Millionen Bekloppte (inklusive mir) hatten sich seinerzeit innerhalb weniger Stunden  für das Konzert registriert um die kurzzeitige Wiederauferstehung von Led Zeppelin mit zu erleben. Das in die Arena nur  20 000 rein gingen.. tja das Los hat damals gegen mich entschieden.

Jetzt nach fünf Jahren wurde der Live Mitschnitt auf den Markt gebracht und ich bin völlig von den Socken. Die alten Herren und John Bonham's Filius am Schlagzeug, rocken die sterile O2 Arena das es eine absoluter Hochgenuss ist. Klar die "Legenden" sind nicht jünger geworden, Robert Plant schafft die Höhen nicht mehr so wie in den 70ern und versucht es auch gar nicht erst, aber die Gesangsleistung ist trotzdem aussergewöhnlich kraftvoll. 

Der Auftritt war derart überzeugend das es einem als Fan vor Begeisterung fast die Tränen in die Augen treibt. Wenn man bedenkt das die drei überlebenden seit dem Live Aid Auftritt mit Phil Collins am Schlagzeug, nicht mehr gemeinsam auf einer Bühne standen, ist die Performance nicht hoch genug zu bewerten, für mein Empfinden ist die ganze Show ein einziger Triumphzug vier aussergewöhnlicher Musiker.

Mutig  finde ich auch das man einige Songs ausgegraben hat, die so nicht zu erwarten waren. "For your life", "Misty Mountain Hop" oder "No Quarter" sind  zum Beispiel echte Überraschungen. Es wär ein leichtes gewesen sich nur auf die handelsüblichen Kracher zu verlassen.

Auf ausufernde exzessive Soloeinlagen wurde verzichtet, jeder stellt sich in den Dienst der Songs und was an dem Mitschnitt wirklich positiv auffällt, großartiges Nachbessern und rumschnippeln hat man sich dankenswerterweise erspart.

Das sich Gitarrengroßmeister Page, beim Anfang von  "Whole Lotta Love" drei mal vergreift ist kaum zu überhören und hab ich mit großem Schmunzeln registriert. Es schmälert aber die Qualität in keinster Weise, insbesondere die überragenden Versionen von "Nobdody's Fault but mine", "No Quarter", "In my time of Dying" und "Kashmir"  allein sind schon das Geld wert.

Was an diesem Livemitschnitt deutlich wird, ist das Bauchgefühl und Anspruch zusammen gehen können, auch wenn es nur die wenigsten auf die Kette kriegen. Auch das man in Würde altern kann, trotzdem glaubwürdig bleiben und nicht zur eigenen Karikatur werden muss.

Persönlich bin ich der Meinung, sehr viel besser geht es wirklich nicht, oder wäre es nicht gegangen. Von daher ist es zwar schade, das dem Auftritt in London keine Tour gefolgt ist, aber so und nicht anders!!!  Sollte eine Band in Erinnerung bleiben, mit einer fulminanten Show, besser kann man einfach nicht abtreten und der "kleine" Jason hat einen ausgezeichneten Job als Vertretung von seinem Vater gemacht, auch wenn Er nie genau so klingen wird.

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Das einzige was ich ein bisschen bedaure ist das der von mir so geliebte "Immigrant Song" nicht gespielt wurde, aber man kann nicht alles haben. Die 20 Euro für DVD und Doppel CD waren jedenfalls gut investiertes Geld. :) 

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