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In der Plattenkiste gekramt... Temple of the Dog

Als Audiophiler kramt man ja gern in der Plattenkiste und sortiert die Sammlung um.... wer Nick Hornby's "High Fidelity" gelesen hat, weiss auch warum...

Wie auch immer, bei der Neusortierung am Osterwochenende bin ich über Temple of the Dog gestolpert.Das Album hab ich sicher... 15 Jahre nicht mehr gehört??

Diese Kapelle hat genau eine Platte gemacht, im Prinzip eine Nachlassverwaltung der Band "Mother Love Bone" deren Sänger ums Leben kam. Unter dem Namen "Temple of the Dog" wurde das bestehende Material eingespielt und veröffentlicht. Direkt danach hat sich die Band aufgelöst um dann Soundgarden und Pearl Jam aus dem Boden zu stampfen. Die Geschichte gehört zu den großen Legenden, des Seattle Sounds.

 Die Platte selber ist aber nicht weniger legendär,  abgesehen vom großartigen Song Material. "Times of Trouble" zeigt einen Chris Cornell und Eddie Vedder in Höchstform. Die beiden Sangeskünstler klangen selten besser, der Vergleich der beiden großen Seattle Stimmen ist schon interessant und extrem hörenswert. Das Chris Cornell auch anders kann als bei Soundgarden  beweisst der Mann eindrucksvoll im Song "Say Hello 2 Heaven".

Einen Anspieltip kann man sich eigentlich völlig sparen, das Songmaterial ist einfach richtig stark, "Wooden Jesus" könnte auch auf Eddie Vedders Soundtrack zu "Into the Wild" stehen.

Das Album hat definitiv den Test der Zeit bestanden und reisst heute immer noch mit, ich habe gestern Abend jeden einzelnen Akkord genossen. Eine herrlich organisch klingende Platte mit großer Dynamik.

Spannend ist daran auch wie die Pearl Jam Stammmannschaft  mit Chris Cornell klingt. 

Grandioses Songmaterial  und nicht tot gespielt. Wie ich finde gehört es in jede gute Sammlung.

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