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Meine Fototasche Die Big Berta

Da ich mich ja viel mit Vogelfotografie und sonstigen Viechereien beschäftige....

Zuerst war es ein 15 Jahre altes Nikkor 80-400 mit Stangenmotor.

Das Nikkor 80-400 hat für ein Zoom eine unglaubliche Abbildungsleistung.

Leider ist es durch seinen Stangenmotor arschlahm!!

Es hat sich also die Notwendigkeit ergeben... an der Front aufzurüsten um die Menge an Ausschuss zu begrenzen.

Am Ende des Tages ist es ein Sigma 150-600 Contemporary geworden.

 

Das Problem bei Drittherstellern ist ja meistens die Serienstreuung. Beim Sigma 150-600 C hat mich dieser unschöne Effekt zum ersten Mal getroffen.

Die Bilder waren matschig und der Autofokus völlig außer Tritt.

Nach dem einschicken von Kamera und Objektiv zum Sigma Support nach Rödermark, wurde das Problem allerdings kompetent behoben und seit diesem Zeitpunkt  muss ich sagen das dieses Glas alle meine Erwartungen voll erfüllt.

 

 

 

Die Ausschußquote ist merklich gesunken und die Abbildungsleistung ist nicht schlechte als beim Nikkor 80-400. Bisher hab ich es vor allem in Verbindung mit der D7000 benutzt auf die das Objektiv auch beim Sigma Support neu zentriert wurde.

Die Stativschelle ist jetzt nicht der große Reisser aber das war sie beim Nikkor 80-400 auch schon nicht. Bisher hatte ich das Glück das ich wie bei dem Schwan hier, meistens aus dem liegen schiessen konnte.

Oder wie beim Eichhörnchen hier aus dem Gebüsch raus vom Boden knieend.

 

 

Außerdem  ich kann mir das Sportstudio sparen. tongue

Die Konkurrenz von Tamron oder Nikon ist sicher nicht schlechter, im Endeffekt ist es eine Preis Leisungs Frage gewesen und was mich leider negativ überrascht hat, war das dass eigentlich von mir gewünschte Nikkor 200-500 was den Autofokus angeht doch recht träge war als ich es beim Händler meines Vertrauens ausprobiert habe.

sad

Fürs Sigma gab es auch einen Telekomverter mit dazu und haptisch ist das Glas keine Beleidigung, es gibt ganz ander Joghurtbecher am Markt.

Meine Fototasche Der Rucksack

Fangen wir mal beim Rucksack an....

Da mein Equipment in den letzten Jahren doch gewachsen ist..... ja ich weiss.... Jäger und Sammler.... habe ich mir vor zwei Jahren einen

Lowepro LP36412-PWW Kamerarucksack Flipside 500 AW beschafft.

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Das Ding hat sich echt bewährt...

Bei Wind und Wetter war ich damit am Bodensee, am Mindelsee, auf dem Pfänder, im Winter auf der schwäbischen Alb, im Roggental, an der Rohrach überall wo mich die Nikon eben so hin geführt hat und wo es auch mal eklig sein kann....

Ja schwäbisch Sibirien auf der Ostalb ist im Herbst zwar schön, aber teilweise auch extrem nass.... im Winter ist es auch manchmal leicht streng. tongue

Praktisch an dem Ding ist in jedem Fall das es fast so gut wie wasserdicht ist, zusätzlich zu den Objektiven und den Kamerabodies bekommt man auch  je nach Bestückung  noch  das Macbook Pro unter.

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Das der Rucksack gedreht werden muss um seine Schätze zu öffnen hat Vor und Nachteile.... wenn der Objektivwechsel statt finden soll....muss der Rucksack abgenommen und gedrecht werden. Der Benefit ist natürlich das keiner so einfach in den Rucksack rein grabschen kann. Wobei wenn  jemand dein Equipment "finden" will... hilft das natürlich auch nicht mehr. wink

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Man kann die Aufteilung auch "umbauen" und Teile raus oder rein nehmen. Je nach Bedürfnis. Prinzipiell bietet der Rucksack auch für eine größere Tour genug Spielraum. Eng wird es nur, wenn die"Big Berta" mit auf Tour geht. Dann muss man vielleicht auf ein Spielzeug im Arsenal verzichten.  smile

Das einzige was mich bisher an dem Rucksack gestört hat, war das Er in den ersten Tagen als ich Ihn aus der Verpackung genommen habe gestunken hat wie eine Fabrik und ich das Ding erst mal vier Tage auf der Terrasse auslüften musse.

IN jedem Fall würde ich das Teil wieder kaufen.

Daumen ganz deutlich nach oben. smile

 

 

"Meine Fototasche Der Rucksack" vollständig lesen

Bodensee 2017 im Frühjahr

Der Bodensee ist ja sowas wie mein persönliches Refugium zur Entspannung, Kraft tanken und um den alltäglichen Wahnsinn zu vergessen.

Praktischerweise liegt Er nur Zwei Stunden von meiner Haustür entfernt. smile

Wer sich noch für andere Ziele interessiert darf meinen Beitrag aus dem letzten Frühjahr  hier weiter lesen.

Da ich mich dieses mal fast ausschließlich am Untersee/Gnadensee bewegt habe, ist Konstanz der ideale Ausgangspunkt.

 

Der See ist so vielfältig das man immer Ziele findet die reizvoll sind.

Wanderweg Staad, Hörlipark über das Hoernle in den Konstanzer Hafen.

Startpunkt ist geschickterweise die Bushaltestelle Staad/Fähre. Von der Bushaltestelle ausgehend, läuft man direkt nach Rechts, kreuzt den Platz vor dem Yachthafen und spaziert, die gepflasterte Straße hoch. Nach ungefähr Hundert Metern stößt man auf die Pension Holzer, vor der Pension biegt man linker Hand ab, läuft bis zum Ende Straße ungefähr 40 Meter um dann direkt in den Hörlipark einzubiegen.

Der Hörlipark selbst liegt direkt am See mit Blick auf Meersburg

 

Von dort führt der Wanderweg zum   Hoernle. Der Weg hat gerade im Frühjahr seinen Reiz da das Strandbad am Hoernle, noch nicht geöffnet hat und auch nicht abgesperrt ist. Die Seeseite des Konstanzer Trichters kann bis zum Rhein hoch gelaufen werden. Auf der Wasserseite gibt es eh immer genug zu sehen. smile

Hoernle

Was mich dieses Jahr besonders gefreut hat war das mir eine Schwarzkopfmöwe, über den "Weg lief".... sieht man hier ganz ganz selten.

Sonnenuntergang

 

Wenn man die Rheinbrücke erreicht hat, kann man entweder in die Innenstadt gehen, zur Seepromenade oder den Rhein weiter hoch marschieren.

Bei gutem Wetter  lohnt es sich die Strecke am Rhein entlang  zu laufen. Da sowohl Sonnenaufgang,

 

 

Sonnenaufgangstaad

Sonnenaufgang als auch Sonnenuntergang in voller Pracht genossen werden können.

Sonnenuntergang

 

 

 

Wanderweg Radolfzell Bahnhof,Halbinsel Mettnau

Die Mettnau ist als Brutgebiet während der Brutzeit und der Mauser teilgesperrt, auch wenn nicht alle Teile der Halbinsel zu gänglich sind, lohnt es sich trotzdem dort hin begeben.  Von Konstanz anreißend, mit Seehas oder Regionalexpress watschelt man die Seepromenade entlang durch den Stadtpark. Der Stadtpark ist gesäumt von großen Pappelalleen. Was mich angeht, hat sich der Trip in den Stadtpark schon gelohnt, da ich dort von Gänsefamilien überrannt worden bin. wink

Bei den Gänsen herrscht noch Zucht und Ordnung das kann ich Euch sagen, die Gänsematronen haben ihre Brut aber mal sowas von im Griff. Köstlich. :-p

D-Day Radolfzell

 

 

Mindelsee

Der Mindelsee ist per öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen, von Konstanz kommend fährt man mit dem Seehas nach Markelfingen, durchquert das Dorf Markelfingen und folgt einfach völlig stumpf der Beschilderung.

Festes Schuhwerk ist hier absolute Pflicht!

Flip Flops, Badelatschen, oder Birkenstock gehen mal gar nicht, genau so wenig  Stoffturnschuhe. Der Rundweg ist zwar in Teilen trocken, in großen Teilen aber auch sumpfig. Vernünftige Trekking oder Wanderschuhe sind hier absolute Pflicht, der Wanderweg selbst zieht sich über etwa zehn Kilometer.

Eichhörnchen

Das schöne am Mindelsee ist das die Örtlichkeit nicht von Touristen überlaufen ist. Sehr empfehlenswert wenn man seine Ruhe haben will, fürs Auge und die Kameralinse wird auch viel geboten. smile

Das einzig "frustrierende" war das Herr Milan.....

Renitenter Milan (wie üblich) nicht so wollte wie der Wandersmann.... und Mann und Kamera an die Grenzen getrieben hat... sad

 

 

 

Radolfzeller Aachried in Moos.

Die Anreise, wenn nicht mit Auto dann am besten mit dem Seehas nach Radolfzell von dort mit dem Bus 7368 nach Moos zur Haltestelle Grüner Baum, Moos und von dort sind es keine 200 Meter bis zur Aachmündung in den Zeller See. Der Bus fährt zwei mal in der Stunde.

Das Radolfzeller Aachried, ist besonders wenn man Wasservögel fotografieren, ein fast schon idealer Platz, es gibt dort einen öffentlichen Steg, der zumindest in der Nebensaison gut zu begehen ist und sich nach meinen Erfahrungen auch niemand daran stört wenn man sich dort auf den Steg setzt und die Kamera auspackt.

Schwanenpower

 

 

 

Wanderweg nach Kreuzlingen Seeburgpark

Routenvorschlag:

Über das Pfannkuchenhaus  Richtung Sea Life und direkt über die offene  Grenze zum  Seeburgpark.

Der Seeburgpark erlaubt den Blick über den Konstanzer Trichter, von der Schweizer Seite aus, abgesehen davon gibt es eine vorgelagerte Insel die als kleines  Brutgebiet fungiert.  Auf dem Weg zum Kreuzilnger Yachthafen gibt es einen  schönen Aussichtsturm

Schwanenpower

 

Zwischen der Insel und dem Seeburgpark sammelt sich so manches an Getier an, von den üblichen Verdächtigen wie Stockenten, massenhaft  Neuntöter, in der Häufung hab ich die noch nie gesehen.

 

Eine Liste der Naturschutzgebiete am Untersee findet sich hier.

 

Situation der öffentlichen Verkehrsmittel im generellen.

Der ÖPNV am Bodensee hat fast schon Großstadtqualität, mit dem Seehas kommt man an der Seeseite überall hin. 

Problematisch sind die weiterführenden Buslinien, zwar nicht überall, aber in manchen Ortschaften wie in Gebhartsweiler, wo das Traktormuseum steht, ist man doch etwas aufgeschmissen. Hier muss dann genau geplant werden um so wenig wie nötig Leerlauf zu haben.

Prinzipiell kann man aber sagen, vom Seehas Betrieb könnten sich fast alle S Bahn Betriebe nicht nur eine sondern mindestens zwei Scheiben abschneiden. Die Züge der Schweizer sind modern und vor allem sauber!!!! 

Liebe Bahn so wird es gemacht!

Das Rheindelta...

Leider hat es mir für das Rheindelta dieses Frühjahr nicht gereicht, aber was nicht ist.... es gibt ja auch noch die Nebensaison im Herbst, müsste ich als "Ausgangsbasis" Bregenz oder zumindest  oder Lindau nehmen.  Schauen wir mal. smile

 

Wer noch etwas mehr von den Bildern sehen möchte, hier gehts zu einer grob vorsortierten Gallerie.  Viel Spaß smile

Fotorundreise am Bodensee

Sechs Tage war ich jetzt oben am See,  wie immer ein Genuss. 

Persönlich hab ich es mehr mit dem Wasser als Element, als allem anderen. Als kleiner Bub hab ich den Bodensee schon lieben gelernt, wie ich persönlich finde einer der schönsten Flecken auf Erden.

Das schwäbische Meer glänzt nicht nur durch das was man sieht, sondern auch durch seine kulinarischen Besonderheiten. Liebe Leute esst einen frisch gefangenen Felchen!

Am besten beim Fischer direkt.

Vorschlag von mir.... wenn Ihr euch mal die Pfahlbauten in Unteruhldingen angesehen habt.... 200 Meter weiter in das Dorf rein Richtung Reptilienhaus.... gibts die Lokale von Bodenseefischern. Dort entweder geräucherten Fisch mit nehmen, oder vor Ort ein Fischfilet essen.  Ihr werdet es nicht bereuen. smile  

Ach ja dann könnt Ihr noch ins Traktormuseum gehen. smile

Auch empfehlenswert, wer wie ich auf Totes Tier steht..... in Konstanz im Hafen, gibt es das Lokal Hafenmeisterei. Direkt gegenüber von der Mole. Der Laden an sich macht nicht viel her, allerdings essen dort auch die Einheimischen und nicht nur Touristen.  Dort gibt es ein traumhaftes Rumpsteak, die Karte in dem Lokal ist zwar überschaubar, aber das was sie machen, taugt absolut!!

Zu den diesjährigen Routen.... wie üblich als Nichtautofahrer, hab ich alles zu Fuß oder mit Öffentlichen erledigt. 

Ziele dieses mal war der Rheinfall in Schaffhaussen/Neuhausen Schweiz. Startpunkt dieses mal Konstanz.

Rheinfall

Ja mit dem Zug ist es ein großer Spass weil aktuell die Strecke umgebaut wird und man ab Singen (Hohentwiel) mit dem Buss weiter hoppeln darf bis Thayngen.  

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollte man also auf jeden Fall für eine Strecke zwei Stunden einplanen.  Mit dem Auto sollte man in jedem Fall zügiger dran sein, ich denke da bräuchte man nicht mal die Hälfte, darf sich aber geistig auf die Maut in der Schweiz schon mal vorbereiten.

Prinzipiell ist der Rheinfall schon ein absolut spektakuläres Highlight und sollte man wirklich mal gesehen haben. wenn man jetzt nicht gerade die Victoria Falls am Sambesi  schon besucht hat, sollte man sich den größten Wasserfall in Europa nicht entgehen lassen. 

Die andere große Tour war dieses mal auf den Pfänder in Bregenz. Prinzipiell hat man  ja die Möglichkeit per Schiff über zu setzen.. wer allerdings zu Fuß auf den Pfänder rauf will, braucht dafür ein paar Stunden um das Gipfelkreuz zu sehen. Mit dem Schiff würde man erst am Mittag eintreffen. Also bleibt nur Auto, oder Bahn. Die Strecke führt fast um den kompletten See herum. Egal wie man es dreht und wendet unter Zwei Stunden ist es als Bahnfahrer nichts zu machen.  Als Autofahrer sollte man auch nicht zur überoptimistisch sein, gerade in den frühen Morgenstunden geht im Berufsverkehr am See immer der Punk ab. 

Man muss natürlich beim Pfänder Glück haben mit dem Wetter, wenn der See schlechte Laune hat nützt auch Sonnenwetter nichts.

Diesig ist eben diesig, bei richtigem Kaiserwetter kann man allerdings über den ganzen See und die Alpen blicken. Leider hatte ich den "diesigen Tag" erwischt.

Als alter Bürohengst musste ich auch mal wieder feststellen.... den Pfänder hoch und runter mit vollgepacktem Kamerarucksack und Raucherlunge ist doch echt herausfordernd. Spaß gemacht hat es trotzdem und ich hab das Geld gespart für die Pfänderbahn.  :-D

Praktische Ausflugstips:

Eines hab ich vor vielen Jahren schon gelernt.... unterschätze nie nie nie den See.... es kann das schönste Wetter sein,  Kaiserwetter! Aber nimm immer..... wasserfeste Schuhe, ein Halstuch und zumindest einen Pulli oder wahlweise eine Softshell Jacke und ein Regencape mit.   Zumindest das Halstuch sollte Pflicht sein. Erkältet hat man sich bei entsprechendem Wind schon mal ganz ganz schnell, besonders an Frühlingstagen. 

Bei Regenwanderungen.... ist festes Schuhwerk absolute Pflicht. 

Ausflugsziele für Drinnen.... falls es schifft.... und die Windstärke Sechs überschritten wird.

Sea Life in Konstanz. Sea Life geht immer.. ich hab sowieso eine Vorliebe für Aquarien,  absolut sehenswert. Das Sea Life  in Konstanz hat noch den Vorzug das es kombiniert ist mit dem Bodensee Naturmuseum

Sea Life in Konstanz

Zeppelin Museum in Friedrichshafen. Mit dem Katamaran über den See aus dem Katamaran raus stolpern und  20 Meter bis zum Museum laufen. Das Museum ist absolut genial, leider viel zu klein. Wer ins Zeppelinmusem geht, kann auch nach Sonderausstellungen Ausschau halten, die vom üblichen Programm abweichen. 

Zeppelin Museum Obskurität.

Auch ganz spaßig jetzt gerade im Frühling.... wer vom See aus Richtung Innenstadt pilgert Richtung Rhein..  an der Altstadt aber vorbei marschiert Richtung Pulverturm und die Anlegestellen hinter sich lässt, kommt am Uni Gelände vorbei. 

Dort finden sich aktuell mit Beginn des Frühlings die Studenten mit ihren mobilen Bars ein... bevor man "verdurstet" kann man sich auch "opfern" und den armen Studenten der Uni Konstanz was gutes tun und sich dort Getränke oder Rote Wurst technisch auf den aktuellen Stand bringen lassen.

Ach ja nicht zu vergessen....  wer in Konstanz nicht im Pfannkuchen war... hat Konstanz nicht gesehen.  

An Sehenswürdigkeiten mangelt es überhaupt nicht, eigentlich reicht es für einen Urlaub gar nicht aus, man kann immer wieder kommen.

 Das größte Pfund mit dem der See aber wuchern kann ist meiner Meinung nach seine große Artenvielfalt an Seevögeln und idyllischen  Plätzen.

Es kann schon entspannend sein den Vögeln beim Treiben zu zu sehen. Es kommt dann auch  zu so lustigen Erlebnissen wenn Schwäne Chinesen vertreiben, weil diese der Brutstelle zu nahe kommen. Leider hab ich kein Foto davon, aber die Schwäne haben sich Respekt verschafft. Besser als ein Wachhund.   tongue


Was mir so an der Stadt aufgefallen ist, die Anlegestellen der Boote am Rhein scheinen zu verwaisen, teilweise sah es so richtig verratzt aus. Anscheinend gibts keinen Nachwuchs mehr der gern Bootle fahren will, oder sich das Bootle fahren noch leisten kann?

Sonnenaufgang mit Blick vom Pulverturm auf die Rheinbrücke. 

Eigentlich schade. 

Foto Experimente bei Nacht mit Suppenzoom und Festbrennweite in München

Da ich über Sylvester in meine alte Wahlheimat zu den Schotten fahre, um dieses mal Hogmanay nach zu holen und vom Sylvesterabend ein paar schöne Bilder mit bringen will, hab ich mich in den letzten Wochen mit Belichtung im Dunkeln beschäftigt.

Mitunter sind Hotelabende nach Feierabend  doch etwas spannungsarm. Also bin ich  an mehreren Abenden mit einer Nikon D7000  losgezogen,  und zwei völlig verschiedenen Objektiven.

Einem der gemeinhin oft verspotteten Suppenzooms sowie einer lichtstarken  50mm Festbrennweite. Da man diese Objektive unmöglich vergleichen kann, ist mir vollkommen bewusst, mir ging es eher um die für den Amateur praktische Fragestellungen, taugts was vom Handling und bekomm ich in der Dunkelheit brauchbare Bilder, wie ist es mit dem Gewicht, kann ich auch mal schnell drauf halten?

Für meine Abendspaziergänge habe ich folgende Objektive verwendet...

ein Tamron 16-300 F3.5-6.3 und ein Nikkor AF-S 50mm 1,1:8G

Um halbwegs einen Vergleich für mich selbst ziehen zu können, bin ich mit beiden Objektiven an verschiedenen Abenden die gleichen Strecke abgelaufen.

Vom Max Weber Platz, über den Landtag/Maximilianeum die Maximilianstraße runter über die Isar, an der Isar durch die Widenmayerstraße entlang wieder zum Friedensengel, unter dem Friedensengel durch,  zurück Richtung Haus der Kunst über die Prinzregentenstraße, den Altstadtring kreuzend. Am Prinz Carl Palais vorbei Von dort bis zur Staatskanzlei, durch  den Hofgarten am Westflügel der Residenz und am  Staatstheater vorbei bis zur Feldherrenhalle.

Die zweite kleine Strecke Vom Müncher Landgericht, rechts durch den Park und rauf Richtung Hauptbahnhof und Bahnsteig 18.

Durch die geringe Lichtstärke des Tamrons musste ich an manchen Stellen bis zu Sechs Sekunden belichten und dies war durchaus mit Arbeit verbunden. Da ich für meinen Spaziergang auch kein Stativ verwendet habe.. war dementsprechend viel Ausschuss dabei, fast alle am Bahnhof gemachten Bilder mit der Tamronoptik waren völlig unbrauchbar.

Komplett still zu halten fällt manchmal doch etwas schwer bei Belichtungszeiten von Eins bis Sechs Sekunden. Dort hilft auch kein Stabilisator mehr. smile

Trotzdem finde ich das die Tamronscherbe durchaus ihre Stärken hat, wenn man sich bewusst macht das es nur ein Reisezoom, also ein Kompromiss ist....

Bei entsprechend langer Belichtung und Blende F11 kommen richtig gute Ergebnisse raus, mir haben die Resultate die ich in der Unterführung des Friedensengels erzielt habe wirklich gut gefallen..  Das Objektiv erzeugt schöne Lens Flares... wobei dies zugegebenermaßen Geschmacksache ist.

Durch die längere Belichtungszeiten erkennt man auch schön die Dynamik im Verkehr, oder kann auch den Verkehr an manchen Ecken wie in der Widenmayerstraße fast raus fotografieren.  An manchen Stellen hab ich einfach mal die Kamera "verrissen" um zu sehen was die Optik dann so beim "malen" macht.

Das Tamron hat natürlich den Vorteil der Flexibilität, der Tubus lässt sich auch gut fixieren, es ist auch möglich manuell in den Blendenring einzugreifen. Ebenso ist es spritzwassergeschützt. Was für mich durchaus ein valides Argument ist, da ich nicht zur Fraktion gehöre die den Regen fürchtet.

Einen Stall an Objektiven muss man nicht durch die Gegend schleppen,  würde ich das Tamron wieder kaufen?

Schwer zu sagen, möglicherweise würde ich heute ein anderes Produkt auswählen.. Es hat durchaus Stärken im Weitwinkelbereich auch wenn mein Sigma 10-20 als Spezialist dort stärker auftrumpft

Im Telebereich ab 220mm fängt es teilweise schon extrem an zu schwächeln, man sieht  auch Randunschärfen bei Gebäuden und das hat nichts mit schwächelndem Autofokus zu tun, der ist im Gegenteil eigentlich sehr fix und präzise. Gegenlicht ist jetzt auch nicht gerade die Stärke des Objektivs. Die Optik hat eben Grenzen. Physik ist kein Wunschkonzert.

Bilder sagen aber mehr als tausend Worte, hier gehts zur Tamron Fotostrecke. Oder wer möchte kann auch gleich die Slideshow aufrufen.

Mit dem Nikkor bin ich grundsätzlich die gleichen Strecken abgelaufen. Das die Fotos anders aussehen und wirken liegt in der Natur der Sache.

Zoomen ist eben nicht, also heisst es laufen, bewegen und öfters mal abblenden. Die Belichtungszeiten sind natürlich auch viel niedriger und man holt sich keinen Tennisarm. Aber man bekommt auch mit ISO 100 noch brauchbare Resultate selbst wenn es sackduster ist und muss nicht erst bei bei ISO 600 anfangen.

Seine Qualitäten kann man wie ich finde am besten beim Friedensengel erkennen.

Einige Fotos sind leider daneben gegangen.. nicht weil das Objektiv schlecht wäre... sondern weil der Kameravergewaltiger Die Belichtung der Kamera aus Unachtsamkeit auf -4 Blendenstufen gestellt hat... und nicht aufgepasst hat.

Aus diesem Grund haben manche Bilder einen ekligen Rotstich erhalten, sieht man ganz deutlich an den Bildern vor der Feldherrenhalle.  :-|   Nichts was zum Druck auf Fotopapier taugt.

Was dem Interessierten evtl. noch auffallen wird... bei der Festbrennweite habe ich teilweise mit Bracketing gearbeitet, also erstellen einer Belichtungsreihe mit automatisiertem Auf und Abblenden. Man sieht es ganz gut bei den Triebköpfen der ICE's am Bahnhof.

In die Gallerie, hab ich auch die verunglückten Bilder rein gestellt, sozusagen als abschreckende Beispiele... wie man es vielleicht nicht machen sollte.

Hier gehts zur Gallerie. 

Rein von den praktischen Erwägungen betrachtet.

Die Festbrennweite ist natürlich vom Mobilitätsfaktor und der Abbildungsleistung ein wunderschönes Objektiv, ohne viel Bewegung wird man aber nicht glücklich und man muss sich mit der Optik schon befassen. Die Optik hat verfüght über  keinen Stabilisator. Eine ruhige Hand ist Pflicht.

Das Nikkor würde ich sicher wieder kaufen, wie ich finde die Optik mit dem besten Preis Leistungsverhältnis im Nikon Stall. Dafür das sich der Hobbyist an manchen Stellen zu dim angestellt hat, kann ja die Optik nichts. smile


In eigener Sache : Fotogallerie

Da ich ja seit einiger Zeit das Hobby Fotografie wieder belebt habe und sich der Stapel an Fotos auf meinem Filer häuft.

Hab ich mich dazu durch gerungen eine Gallerie zu installieren. Da ich auf die BORG wie Picassa, Flickr und Co. keinen Bock habe, hoste ich auf eigenem Blech.

Unter https://fodo.unixhaus.de werde ich meine Bilder hosten. Die Blogsoftware von S9y ist nur bedingt dazu  geeignet Bilder zu verwalten und darzustellen und auf Wordpress werde ich nicht migrieren.

Als Galleriesoftware setze ich  piwigo ein.  Der Grund für die Entscheidung war das Gallery2 und Nachfolger nicht mehr weiter entwickelt werden. 

Bestimmte Bereiche der Galerie  lasse ich offen, ich erhebe keinen Anspruch der große Könner zu sein, für mich ist das Spaß an der Freude und einfach ein Ausgleich zum auszuspannen. smile

Fotgrafie Kurs in der Wilhema

Letztes Wochenende hab ich an einem Fotografiekurs in der Stuttgarter Wilhelma teilgenommen.

Mal abgesehen davon, dass der Erkenntnisgewinn für mich als Wiederanfänger im Thema Fotografie enorm nützlich war und es sehr viel Spass gemacht hat. Musste ich wieder feststellen das die Wilhelma doch ein absolutes Juwel in der Stadt Stuttgart ist, allein aus architektonischer Sicht ist die Anlage ein absoluter Leckerbissen und immer wieder ein Besuch wert.

Allerdings war das Fotografieren ohne Blitz im Aquarium, wo es zudem noch stockduster ist, mit Makroobjektiv ohne jeglichen Autofokus, schon eine absolute Herausforderung. Die Belichtungszeit ist fast Richtung Unendlich gegangen 1/1250 .

Die anderen Teilnehmer mit ihren vollautomatischen Makroobjektiven hatten es doch etwas leichter, aber bei den gelungenen Fotos ist es schon beeindruckend was für eine Qualität an Glas in den 8oer Jahren in Objekiven verbaut wurde.Das 105mm Micro Nikkor wird immer mehr zu meinem Lieblingsobjektiv. 

Auch wenn es im Aquarium echt bockschwer war ohne Blitz vernünftige Bilder zu machen, ein paar Gute sind doch dabei raus gekommen.

Spass hat es in jedem Fall gemacht und der Kurs selbst war wirklich gut organisiert, kleine Tricks wie man die Kamere betrügt wenn man durch ein Gitter fotografiert (Kamera direkt aufs Gitter drücken) sind schon klasse. wink

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Erwischt.... Sklaventreiber ;)

Kurz vor Sonneuntergang... hab ich den Kamerascheuen Sklaventreiber

endlich mal erwischt. wink

und das auch noch in der Bewegung. :D 

..

Harhar laugh

Die beiden Fotos selber hab ich mit einem Nikkor Makro Objektiv 105 mm  Baujahr 1983  in Schwarzweiss

geschossen.

Ein neues altes Hobby wieder belebt.. Fotografie

Ja lang ist es her, deswegen hol ich mal etwas aus, ich hab vor ungefähr 25 Jahren, als ich noch "klein" war in der Schule an der örtlichen Foto AG teilgenommen und die Grundlagen des Fotografierens erlernt.

Dazu gehörte auch entwickeln von Schwarzweissfilmen im Entwicklerbad. Damals zog man noch mit schwerer Artillerie ins Feld. Spiegelreflexkameras waren damals noch ziemlich schwer, die Objektive schwerer, Objektive an denen man sich fast einen Bruch gehoben hat und sich darauf das Sportstudio sparen konnte. wink

Leider war das Spiegelreflexzeug von Nikon, Olympus, Zeiss und Leica ziemlich unerschwinglich. Also hab ich das Fotografieren nach der Schulzeit vor Ort wieder aufgegeben. 

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